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Screening auf Chromosomenstörungen
Mit der direkten Chromosomenanalyse aus dem Fruchtwasser oder dem Material einer Chorionzottenbiopsie ist eine nahezu 100% zuverlässige Aussage über das Vorliegen der wichtigsten Chromosomenstörungen des ungeborenen Kindes möglich.
Der invasive Eingriff birgt jedoch Risiken für das ungeborene Kind. Daher sollte eine invasive Diagnostik nur denjenigen Frauen angeboten werden, die ein erhöhtes Risiko für eine Trisomie 21-Schwangerschaft oder eine andere Chromosomenstörung des ungeborenen Kindes haben.
Die "Altersindikation" ist dabei in den letzten Jahren durch eine individuelle Risikoermittlung mittels Ultraschall- und Laborverfahren abgelöst worden. Durch das zweizeitige Ersttrimester-Screening oder das integrierte Screeningwird eine Erkennungsrate von bis zu 95% für die Trisomie 21 bei nur ca. 5% Falsch-Positivrate ermöglicht.
Anforderungsformular zum Herunterladen
. Diagnostik von pränatalen Infektionen
Bei Fragestellungen zu Infektionen in der Schwangerschaft empfehlen wir eine telefonische Kontaktaufnahme mit
Frau Prof. Enders: 0711 6357-120 oder Herrn Dr. Martin Enders: 0711 6357-117.
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